Halt Fest

by Laut Kinski

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Es ist vollbracht!

Die neue Laut Kinski Single ist da. Mit der HipHop/Soul-Kreuzung „Halt Fest“ konzentriert sich die Band wieder auf das, was sie ausmacht: groovige, eingängige Instrumentalparts und eine in 16bars verpackte Botschaft, die ernste Themen behandelt, ohne dabei verkrampft oder pessimistisch zu werden. Es geht um Zeit und Vergänglichkeit, ein Appell zur Entschleunigung, in einer Welt, die von Tag zu Tag schnelllebiger wird.

Der warme, analoge Sound lässt dem Rap Platz zur Entfaltung und die Band zeigt, dass man auch unter 120bpm bewegte Musik produzieren kann. Für das Video wurde der Proberaum in eine Lounge wie aus einem Uhrmacherwunschtraum verwandelt und im Wechselspiel von Fortschritt und Stillstand weiß niemand mehr, ob die Uhr für oder gegen ihn schlägt.

lyrics

LYRICS

Der erste Schnee ist kaum gefallen, als die Luft schon wieder flackert
und ich reiß´ dem Kalender ein Blatt ab, der Tag hat
nicht mehr alle Stunden, die da früher mal waren
doch öffnet schneller neue Türen, als Sprayer Züge bemalen

Ihr brütet über den Zahlen und versucht alles zu planen,
doch wenn die Sonne aufgeht ist alles anders und dann,
sind die von gestern gegangen, doch die von morgen schon da
aber die die geblieben sind, mit denen verbring´ ich das Jahr

Die Tage werden kürzer, und das nicht nur im Winter
die Erde dreht sich schneller, wir können's nicht verhindern
also schnapp ich meine Sachen, nehm' das Nötigste mit
spür den Wind in mein Haaren, als ich wieder los flieg

Chorus:
Der Zeiger rast, die Uhr fliegt, schneller als Du mitkriegst
so vieles das, Du nicht siehst, halt fest woran die Zeit zieht
Der Zeiger rast, die Uhr fliegt, schneller als Du mitkriegst
so vieles das, Du nicht siehst, halt fest woran die Zeit zieht

Die ersten Knospen sprießen grade kaum am Baum
als die Blätter schon wieder bunt werden
jeder Tag nicht mehr als ein Wimpernschlag
und man hört auf sich noch zu wundern

Erinnern uns an manche Dinge nur ungern
und vergessen was wir dann immer wieder von Neuem lern'
Die Zeit heilt alle Wunden, kleine in Sekunden
große dauern länger, doch sind irgendwann verschwunden

Was mich gestern noch zerfetzt hat
ist heut schon längst verwässert
im Sand der Zeit für alle Ewigkeiten weggespült,
was übrig bleibt macht's für mich besser

Denk' nicht so oft an gestern
doch vergess' niemals wo ich herkam
und jedes Mal wenn ich aufs Neue in die Ferne ziehe
seh ich auch immer noch den Anfang

credits

released 28 May 2014
Lyrics: Paul Brenndörfer; Music/Production: David Lörch

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